Förderung
Für den Bau eines Passivhauses werden in Hamburg zahlreiche Förderungen gewährt:

Förderung im Programm "Energiesparendes Bauen" der Hamburgischen Wohungsbaukreditanstalt (WK)
Mit diesem Förderangebot möchte Ihnen die Freie und Hansestadt Hamburg einen Impuls für energetisch optimiertes Bauen in Hamburg geben. Es gilt für
den Neubau sowie den Aus- und Umbau von Miet- und Genossenschaftswohnungen sowie Studentenwohnheimen, sofern diese im unmittelbaren Zusammenhang mit den weiteren Förderrichtlinien der WK (Förderung von Mietwohnungsbau bzw. Baugemeinschaften) gefördert werden. Des Weiteren gilt das Angebot auch für den Neubau bzw. Ersterwerb von selbstgenutzten Eigentumsobjekten (Eigenheime und Eigentumswohnungen) unabhängig von einer weiteren Förderung durch die WK. ACHTUNG:
Zuschüsse für energiesparendes Bauen im freifinanzierten Wohnungsbau für 2011 ausgeschöpft.
Das Gebäude muss stets eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung aufweisen und das Testat eines von der WK autorisierten Qualitätssicherers erhalten haben.
Die Förderung erfolgt durch einen Zuschuss von 240,- Euro (Passivhaus) pro Quadratmeter Wohnfläche für max. 130 Quadratmeter pro Wohneinheit. Der Zuschuss wird in Raten, verteilt über 10 Jahre ausgezahlt.
Zur Einhaltung der energetischen Anforderungen empfiehlt es sich, den von Ihnen gewählten autorisierten Qualitätssicherer bereits frühzeitig in den Planungsprozess einzubeziehen. Dies gilt gleichermaßen für Bauträger von Kaufeigenheimen und Kaufeigentumswohnungen, um deren Erwerbern diese Fördermöglichkeiten zu eröffnen.

Förderung im Programm "Modernisierung von Mietwohnungen" der Hamburgischen Wohungsbaukreditanstalt (WK)
Mit der Neufassung der Förderrichtlinie "Modernisierung von Mietwohnungen" 2010 wird nun auch im Bereich der Bestandsbauten der Passivhausstandard eingeführt. Im Bereich des Programms Mod. A - Energiesparmaßnahmen an Mietwohngebäuden -Klimaschutzprogramm- soll nach einem Vorabzug der Richtlinie für die Sanierung bis auf Passivhausstandard die Förderung in einer dritten und höchsten Stufe von
240,- Euro (Passivhaus) pro Quadratmeter Wohnfläche für max. 130 Quadratmeter pro Wohneinheit gewährt werden.

Mehr Informationen in den Förderrichtlinien der Wohnungsbaukreditanstalt oder unter www.wk-hamburg.de.

Förderung im Programm "Ökologisch Bauen" der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Das Programm dient der zinsgünstigen langfristigen Finanzierung für die Errichtung, die Herstellung oder den Ersterwerb u.a. von Passivhäusern, die aus Bundesmitteln in den ersten 10 Jahren der Kreditlaufzeit verbilligt werden.
Finanziert werden Wohngebäude sowie Wohn-, Alten- und Pflegeheime. Nicht gefördert werden Ferien- und Wochenendhäuser.
Voraussetzung für eine Förderung für Passivhäuser ist, dass der Jahres-Primärenergiebedarf Qp nicht mehr als 40 kWh pro m² Gebäudenutzfläche AN und der Jahres-Heizwärmebedarf Qh nicht mehr als 15 kWh pro m² Wohnfläche betragen.
Der Jahres-Primärenergiebedarf Qp und der Jahres-Heizwärmebedarf Qh sind nach dem Passivhaus Projektierungspaket (PHPP) oder einem gleichwertigen Verfahren auf der Grundlage der DIN EN 832 durch einen Sachverständigen nachzuweisen.
Mehr Informationen und aktuelle Kreditkonditionen unter www.kfw-foerderbank.de.

 
 
 
   
   
   
   
   
     
   
 
   
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